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4. Ökumenischer Pfingsgottesdienst
„Und als der Pfingsttag gekommen war, waren sie alle an einem Ort beieinander. Und es geschah plötzlich ein Brausen vom Himmel wie von einem gewaltigen Wind und erfüllte das ganze Haus, in dem sie saßen.“ heißt es in der Apostelgeschichte Kapitel 2. Ganz so schlimm war es an Pfingsten auf dem voll besetzten Marktplatz in Belm nicht. Aber die Dekoration auf dem Predigt-Podium musste immer wieder geordnet werden. Wie nicht anders zu erwarten war, hatten sich viele Menschen aus Icker, Vehrte und Belm hierhin auf den Weg gemacht, viele auf Fahrrädern. Obwohl auch die Blumenkübel am Rande, der Brunnen in der Mitte des Marktplatzes und mitgebrachte Kirchentagshocker neben den aufgestellten Bänken als Sitzgelegenheiten dienten, gab es ringsum viele Stehplätze.
Dieser 4. ökumenische Pfingst-Gottesdienst in Belm stand - wie der ökumenische Kirchentag in München - unter dem Leitwort „…damit ihr Hoffnung habt“. Die Pastoren aus den Belmer Gemeinden, Arne Schipper, Susanne Boeckler und Joachim Kieslich und die mitwirkenden Helfer stellten dazu das Thema „Toleranz - Menschen verstehen sich“ in den Mittelpunkt.
Mauern, die aufgebaut sind, müssen eingerissen werden. Das wurde auch sichtbar dargestellt. Die Posaunenchöre Belm und Vehrte und ein eigens für diesen Gottesdienst gegründeter ökumenischer Chor aus allen drei Gemeinden unter der Leitung und mit Texten von Prof. Michael Schmoll übernahmen den musikalischen Part.
Viele Besucher gingen auch anschließend nicht sofort nach Hause, sondern nutzten die Gelegenheit, bei Würstchen und Getränken und herrlichem Wetter über Gott und die Welt zu klönen.
