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Johannesfest 2010
Eine Gemeinde lebt von der Gemeinschaft – sowohl beim Gottesdienst als auch bei vielen anderen Veranstaltungen und Festen. Das 37. Johannesfest konnten wir in diesem Jahr feiern, wie immer bei herrlichstem Wetter. Petrus mag die Vehrter!
Es war am Morgen schon viel los rund um die Kirche. Zelte, Wagen und Spielstände wurden aufgebaut. Rechtzeitig zum Beginn mit einem Open-Air-Gottesdienst stand alles.
Auf dem Liederzettel zum Familiengottesdienst wurde „Die Geschichte vom Sturm“ angekündigt. Da waren vor allem die Kinder gefragt. Gemeinsam weckten sie besonders laut den im wankenden Boot schlafenden Jesus. Als das geschafft war und dieser dem Sturm Einhalt geboten hatte, konnten die Kinder mühelos Papierschiffchen in einem Wasserbecken schwimmen lassen.
Im übrigen war der jüngste Besucher des Johannesfestes in diesem Jahr, Leonas Thormann, erst wenige Wochen alt, die wohl älteste Besucherin, Frau Dorothea Bößler, über 90 Jahre.
Die musikalische Begleitung des Gottesdienstes lag beim Posaunenchor, der auch im Laufe des Nachmittags mehrfach im Einsatz war. Mit von der Partie ist jedes Jahr mit flotten Beiträgen der Spielmannszug Vehrte unter der Leitung von Volker Decker. Zwischendurch zeigte dann der Tanzkreis, dass alle Damen die vielen schwierigen Schrittkombinationen perfekt beherrschen. Lilo Stange gab während der Tänze allerdings vorsorglich auch laufend Hinweise.
Mit Begeisterung waren die Kinder des Kinderchores bei der Sache. Sabrina Stutzky hatte mit ihnen einige Lieder einstudiert. Sie begleitete die Kinder am Klavier, unterstützt von Vanessa Oldenburg auf der Flöte. Nach den einzelnen Vorträgen ging es für die Kinder dann immer wieder auf die Hüpfburg, an den Schminktisch und zum Dosenwerfen. Auch konnten sie mit Wasserpistolen Bälle abschießen oder Süßigkeiten aus einem Becken angeln – mit den Zähnen!
Am großen Büchertisch der Gemeindebücherei wurden nicht nur Bücher angeboten. Es konnten auch Bücherwürmer gebastelt werden.
Der Posaunenchor hatte den Knobel-Tisch besetzt und einige Damen verkauften Lose. Bei beiden gab es tolle Preise. Besonderes Glück hatte Erhard Cassens, der ein Weltmeister-Trikot gewonnen hat. Das musste natürlich gleich angezogen werden. Damit macht es dann vielleicht besonderen Spaß, die restlichen Spiele der Fußballweltmeisterschaft zu verfolgen.
Die Erwachsenen jeden Alters ließen es sich nachmittags in der Cafeteria gut gehen, wo Ina Cassens mit ihrem Team mit den schönsten Torten aufwarten konnte. Wie immer gab es auch eine Waffelbäckerei. Sie war in einem zugigen Durchgang untergebracht, angenehm für die Waffelbäcker, nicht so gut für den Puderzucker, der nicht nur auf den Waffeln landete.
Alle Besucher freuten sich darüber, vom Nachmittag bis in den späten Abend gemeinsam draußen sitzen zu können und zu erzählen. Selbstverständlich musste man nicht „trocken“ sitzen. Es gab Getränke jeder Art, der Jahreszeit angemessen auch Erdbeer-Bowle, und neben Köstlichkeiten vom Grill gebratene Champignons.
Eine irische Folk-Band, von Rolf Wunder engagiert, spielte einige Stunden bis in den Abend mehr oder wenige bekannte Melodien, für jeden gut anzuhören, sogar die Kinder wurden angesprochen.
Dieses Johannesfest war einfach rundum toll.
