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Osterkerze - jedes Mal eine Überraschung

02.04.2010

In den letzten Jahren wurde unsere Osterkerze jeweils in heimischem Boden gegossen, in Icker, in Vehrte,
auch schon direkt neben der Kirche. Es ist immer ein zeitaufwändiges Unterfangen, aber jedes Mal
spannend.
Zunächst wird Wachs in verschiedenen farblichen Abstufungen von weiß bis dunkelblau hergestellt.
Dann wird ein Loch in „gewachsenen Boden“ getrieben. Pech, wenn darin auch Steine liegen. Der Docht
wird eingelegt, das Wachs flüssig gemacht und nach und nach werden die einzelnen Wachsschichten
eingefüllt.
Am nächsten Tag kann die erkaltete Kerze ausgegraben werden. Nun kommt die große Überraschung. Wie
sieht sie aus?
Die Osterkerze 2010 hat ein (nicht bösartiges) Geschwür, das kann bleiben. Auch ist sie nicht so
ebenmäßig, wie eine industriell gegossene Kerze. Aber gerade das macht den Reiz dieser selbst gegossenen
Kerze aus.
Im Frühgottesdienst am Ostersonntag wird die brennende Kerze in die dunkle Kirche getragen und begleitet
die Gemeinde bis zum nächsten Osterfest.

  Kerze2.jpg

 

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