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Chronik

Bis 1960 gehörten die evangelischen Einwohner der Belmer Ortsteile Icker und Vehrte zum Kirchspiel Belm. Wegen des weiten Weges wurde ein eigenes kirchliches Gemeindezentrum angestrebt.
Erste Sonntagsgottesdienste gab es ab Januar 1961 in der Talkamp-Schule in Vehrte, die vom Vehrter Dorf und von Icker gleichermaßen gut zu erreichen war.

 

1963 begann man mit dem Bau des Gemeindezentrums.

Pastor Wilhelm Borgmeier wohnte bereits in Vehrte und überwachte die Bauarbeiten. Als erstes wurde das Gemeindehaus gebaut.


Hier die Baustelle, aufgenommen vom Vehrter Kirchweg in Richtung Bergstraße.

Dieses Foto ist aufgenommen von der Vehrter Bergstraße in Richtung Vehrter Kirchweg.

 

 

Bereits im Herbst 1963 wurde das Gemeindehaus bezogen. Die offizielle Einweihung erfolgte am 17. November 1963. Es hatte ein Flachdach. Die Gruppen – Frauenkreis, Posaunenchor, Kirchenchor, Kinderkreis – hatten eine Bleibe. Auch die Gottesdienste wurden zunächst hier abgehalten. Zeitweise waren einige Schulklassen und der Kindergarten im Gemeindehaus untergebracht.

Nach dem Gemeindehaus konnte mit den Bauarbeiten zur Johanneskirche begonnen werden.
Am 16. Februar 1964 wurde der Grundstein in den bereits im Rohbau fertigen Turm gelegt. Der damalige Superintendent Dr. Engler nahm diese Handlung vor. Anschließend erfolgten die traditionellen Hammerschläge durch den ersten Vehrter Pastor Wilhelm Borgmeier, Pastor Walter Heise von der Belmer Mutterkirche, Pastor Ewald Weber, Gretesch – auch Gretesch gehörte früher zu Belm – und Pastor Antonius Rahe von der katholischen Nachbargemeinde Icker.

Der 21. März 1965 war für die Vehrter ein ganz besonderer Tag. Die Johanneskirche wurde durch den Landessuperintendenten Degener eingeweiht. Superintendent Dr. Engler, Georgsmarienhütte, und Pastor Heise, Belm, warten ebenfalls dabei.

Am 1. April 1997, nach 34 Jahren ununterbrochener Tätigkeit in Vehrte, wurde Pastor Wilhelm Borgmeier in den Ruhestand verabschiedet.

 

 

 

Danach und für kurze Zeit vorher als Vakanzvertreter war Pastor Dietmar Schmidtmann in der Kirchengemeinde Vehrte tätig.

Seit dem 2. November 1997 wirkt hier nun das Pastorenehepaar Johanna und
Dr. Jörn-Michael Schröder .

Es hat sich innerhalb der Kirchengemeinde viel verändert. Gruppen und Kreise sind neu eingerichtet worden – insbesondere im Bereich der Kinder- und Jugendarbeit.

 



Ökumene mit der katholischen Nachbarkirchengemeinde in Icker gibt es seit Bestehen der Johannes-Kirchengemeinde Vehrte. Vielleicht ist es auch mit auf den allgemeinen Trend der letzten Jahre zurückzuführen, dass sich diese Entwicklung erheblich verstärkt hat. Es gibt in Vehrte in der Johannes-Kirchengemeinde keine Gruppe bei Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen, die nicht ökumenisch besucht wird. Jeder ist überall willkommen, egal welcher Konfession er angehört.
Nun ist in den letzten zehn Jahren nicht alles neu geworden. Das Johannesfest im Juni und den Weihnachtsmarkt im Dezember haben wir immer noch. Allerdings wird seit 2007 in der Adventszeit mit großem Zuspruch zum Offenen Adventskalender eingeladen. Eigentlich war diese Veranstaltung alle zwei Jahre eingeplant im Wechsel mit dem Weihnachtsmarkt. Aber die Beteiligung sowohl von Seiten der Ausrichter wie auch der Besucher ist so groß, dass den Vehrtern inzwischen etwas fehlen würde, ließen wir ihn ausfallen.

Und auch Abschiede gab es: Am 2. März 2008 musste sich die Johannes-Kirchengemeinde nach über 45 Jahren vom Johanneschor verabschieden, der 43 Jahre lang von Anni Borgmeier geleitet wurde.
Durch den Gospelchor, den Kinderchor, den Posaunenchor und die Johannespfeifen bleibt die Kirchenmusik aber auch weiterhin ein Schwerpunkt der Gemeindearbeit.

Eine ausführliche Chronik über die Kirchengemeinde und den Ort Vehrte hat Pastor Wilhelm Borgmeier im Jahr 2007 vorgelegt. Sie ist im Pfarrbüro zu beziehen. Dort kann man auch eine DVD über den Bau der Johanneskirche erhalten.

Zum 1. November 2009 verließ die Familie Schröder Vehrte. Pastor Dr. Jörn-Michael Schröder wurde in das Amt des Superintendenten des Kirchenkreises Syke-Hoya eingeführt. Pastorin Johanna Schröder ist an einer Berufsbildenden Schule angestellt, aber daneben noch Sprengelbeauftragte für Kirche und Schule. Die Kinder Tabea und Ariadne lebten sich schnell in Syke ein und haben in Schule und Freizeit Freunde gefunden.

 

Nach einer dreimonatigen Vakanzzeit konnte zum 1. Februar 2010 Susanne Boeckler vom Gemeindezentrum St. Stephanus in Lüneburg nach Vehrte übersiedeln und als Pastorin eingeführt werden. Sie ist mit einer Dreiviertelstelle in Vehrte und zu einem Viertel in der Christuskirchengemeinde Belm tätig.

Susanne Boeckler verließ die Johanneskirchengemeinde Vehrte allerdings nach knapp drei Jahren, um zum 1. Dezember in Hannover eine Stelle in der Krankenhausseel­sorge zu übernehmen. Auf so eine Stelle im Krankenhaus hatte Susanne Boeckler mit vielen Fort- und Weiterbildungen in Seelsorge und Lebensberatung schon lange hingearbeitet. 

Vom 1. Februar 2013 bis zum 31. März 2016 wirkte Pastor Friedemann Keller in der Johannes-Kirchengemeinde Vehrte. Er war zu 5/8 in Vehrte tätig und mit einem Anteil von 3/8 in der Christuskirchengemeinde Belm.

Seit dem 1. Dezember 2016 ist die Pfarrstelle der Johannes-Kirchengemeinde Vehrte wieder besetzt. Pastor Simon Kramer ist mit einer halben Stelle Pastor in Vehrte. Die enge Zusammenarbeit mit der Christus Kirchengemeinde Belm ist ebenfalls beendet.