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Europaweites Glockenläuten am „Internationalen Tag des Friedens“

Am „Internationalen Tag des Friedens“ läuten europaweit säkulare und kirchliche Glocken für den Schutz des kulturellen Erbes von Europa: Frieden und europäische Kulturwerte. Die Präsidentin des Deutschen Nationalkomitees für Denkmalschutz (DNK), Brandenburgs Kulturministerin Dr. Martina Münch ruft Einrichtungen und Institutionen in Deutschland zur Teilnahme auf. Im vergangenen Jahr läuteten erstmals europaweit tausende Glocken im Rahmen des Europäischen Kulturerbejahres anlässlich des Tags des Friedens.

Die Glocken in den Kirchen und Rathäusern, in den Glockenstühlen der Friedhöfe und Gedenkstätten stehen für eine uralte Kulturtradition – und das grenzüberschreitende Glockenläuten am 21. September 2019 soll ein kraftvolles und hörbares Signal für die Botschaft des Friedens und die Bedeutung des gemeinsamen und verbindenden kulturellen Erbes in Europa sein. Die Identifikation mit dem gemeinsamen Kulturerbe ist für die Zukunft des Projekts Europa und für den Frieden entscheidend. Gesellschaftliche Veränderungen hin zu mehr nachhaltigem Leben und Demokratie sind nur durch kulturellen Wandel, Rückbesinnung und Weiterentwicklung der kulturellen Werte möglich. Das kulturelle Erbe ist daher der Schlüssel zu gesellschaftlichen Transformationsprozessen und friedlichem Zusammenleben.
Wir hören unsere Kirchenglocken gemeinsam auf dem Platz vor der Kirche.

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