Foto: Siegfried Wenning
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18. Belmer ökumenischer Pfingstgottesdienst

25. Mai 2026
Foto: Siegfried Wenning

Hab Mut, steh auf.

Mitglieder aller katholischen und evangelisch-lutherischen  Kirchen-gemeinden aus Belm, Icker und Vehrte hatten sich am Pfingstmontag unter diesem Motto auf dem Marktplatz in Belm eingefunden. Der Platz war für den 18. Belmer ökumenischen Pfingstgottesdienst vorbereitet, Sonnenschirme boten Schatten, Bänke wurden so umgestellt, dass noch mehr Sitzplätze im Schatten lagen. Aber die warmen Strahlen der Sonne tauchten das Geschehen in ein wohliges Licht.

Foto: Siegfried Wenning

Und so begrüßte nach dem Bläservorspiel Ansgar Biemann vom Liturgieausschuss Icker die Besucher. Nach dem ersten Gemeindelied nahm Pfarrer Hermann Prinz bei der liturgischen Eröffnung Bezug auf das Gottesdienstmotto „Hab Mut, steh auf“ und dankte den Besuchern für den Mut zum Kommen. In der Predigt ermutigte er die Gemeinde Mut zum Bekenntnis zu Gott zu zeigen und aufzustehen, um Menschwürde auch im Alltag zu zeigen. Angst sei wie ein Gefängnis und lähme nur, deshalb seien wir aufgefordert, die Angst zu überwinden und Mut zu zeigen und den Worten Jesu Gehör zu verschaffen. Dazu zählt auch die Verheißung „Friede sei mit Euch“.

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Der ökumenische Projektchor sang auch Lieder zum Thema Mut, so auch das Lied des vergangenen evangelischen Kirchentages „Mutig, stark, beherzt“. Pastor Arne Schipper, Lena Sorgatz, Pastor Simon Kramer und Jutta Schratz teilten sich die liturgischen Aufgaben.

Der Posaunenchor wurde von Dennis Liu geleitet, den ökumenischen Projektchor dirigierte Levin Aderhold, der Chor wurde am Klavier von Prof. Michael Schmoll und an der Gitarre von Lydia Meier zu Farwig begleitet. Die KAB hatte wieder den Wurst- und Getränkestand organisiert, so gab es Gelegenheit, nach dem Gottesdienst noch zu plaudern und Bekannte zu begrüßen.

Komm, Herr, segne uns, daß wir uns nicht trennen,
Sondern überall uns zu dir bekennen.
Nie sind wir allein, stets sind wir die Deinen.
Lachen oder Weinen wird gesegnet sein.

Keiner kann allein Segen sich bewahren.
Weil du reichlich gibst, müssen wir nicht sparen.
Segen kann gedeihn, wo wir alles teilen,
Schlimmen Schaden heilen, lieben und verzeihn.

Frieden gabst du schon, Frieden muß noch werden,
Wie du ihn versprichst uns zum Wohl auf Erden.
Hilf, daß wir ihn tun, wo wir ihn erspähen -
Die mit Tränen säen, werden in ihm ruhn.