Foto: Siegfried Wenning
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Foto: Siegfried Wenning

Ökumenischer Schöpfungstag 2026

27. September 2026

Hast du erkannt, wie weit die Erde ist?

Foto: Siegfried Wenning

Wie weit ist die Erde? Ist sie gut entwickelt, kämpft sie mit nicht vorgesehenem Abfall und Abgas? Reagiert sie anders als wir es gewohnt sind? Ist das noch die Erde, die der Schöpfer für gut befand? Hiob, der Prophet aus dem alten Testament hat den Satz geprägt: „Hast Du erkannt, wie weit die Erde ist?“ Mit diesem Satz starteten am letzten Sonntag im September Mitglieder der Kirchengemeinden Icker und Vehrte zum ökumenischen Pilgerweg. An der Kirche in Icker war Treffpunkt und Zeit für erste Lieder, Texte und Gebete zur Schöpfung und wie sie sich uns derzeit darstellt. Die Pilger beteten zu Gott, dass er uns Wege aufzeigt, wie wir die Krise des Klimas umwandeln können in eine dem Menschen und den Tieren dienende nachhaltige Erde.

Foto: Siegfried Wenning

Die Lieder wurden auf der Gitarre von Lydia Meier zu Farwig begleitet, die Texte wurden von Mitgliedern des ökumenischen Vorbereitungsteams vorgetragen. Der Pilgerweg führte dann zur 2. Station, einem Feldweg an der Osterstraße. Hier wurden mitten in der landwirtschaftlich geprägten Natur weitere Lieder gesungen, Texte gelesen und Gebete gesprochen. Auch an der 3. Station, der Kreuzung Osterstraße/Espowe erinnerten uns die Vortragenden und die Lieder an die von Gott gut erschaffene Erde und dass wir uns dafür einsetzen wollen, dass die Erde weiterhin lebenswert bleibt, Katastrophen wenn möglich verhindert werden, und wir dankbar die Umwelt nutzen und wahrnehmen können.

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Das Fallende Kreuz auf dem Hof Dieckmann war das Ziel des Pilgerweges. Bänke waren aufgestellt, die Lieder wurden auf dem E-Piano begleitet. Die Texte waren wieder dem Erhalt unserer schönen Erde gewidmet. Der Satz aus der Bibel „Hast Du erkannt, wie weit die Erde ist“ war auch hier der zentrale Text. Als Zeichen, dass wir Menschen zusammen und vernetzt sehr viel zum Erhalt der lebenswerten Erde beitragen können, verknüpften die Pilger Bänder und befestigten sie in einen vorbereiteten Rahmen.

Foto: Siegfried Wenning

Pilger brauchen Nahrung. Es waren Suppen vorbereitet, Getränke wurden angeboten und an den Tischen ergaben sich bei sonnigem Wetter viele Gesprächsthemen zu den Gemeinden, zur Ökumene, zur Natur und auch dazu, dass der Erhalt der Schöpfung gerade für die jüngeren Mitglieder der Gemeinden ein Thema sei. Beim nächsten Pilgerweg sollten sie dabei sein. Es gilt Dank zu sagen an Familie Dieckmann, den Köchinnen, dem Thekendienst und dem Ökumenischen Vorbereitungsteam.

Schöpfungstag

1. Gott gab uns Atem, damit wir leben.
Er gab uns Augen, dass wir uns sehn.
Gott hat uns diese Erde gegeben,
dass wir auf ihr die Zeit bestehn.
Gott hat uns diese Erde gegeben,
dass wir auf ihr die Zeit bestehn.

2. Gott gab uns Ohren, damit wir hören.
Er gab uns Worte, dass wir verstehn.
Gott will nicht diese Erde zerstören.
Er schuf sie gut, er schuf sie schön.
Gott will nicht diese Erde zerstören.
Er schuf sie gut, er schuf sie schön.

3. Gott gab uns Hände, damit wir handeln.
Er gab uns Füße, dass wir fest stehn.
Gott will mit uns die Erde verwandeln.
Wir können neu ins Leben gehn.
Gott will mit uns die Erde verwandeln.
Wir können neu ins Leben gehn.

Gotteslob 2013, Nr. 468